24. März 2026
Als Favorit startete der TuS Herten am Samstag Nachmittag in die Partie gegen den Tabellenletzten TSV Bayer Leverkusen 04 II. Doch wie so oft bringt genau diese Ausgangslage ihre eigenen Herausforderungen mit sich: Erst einmal ins Spiel finden, Sicherheit gewinnen und die Favoritenrolle auch auf dem Feld bestätigen.
Nach den ersten drei bis vier Ballwechseln gelang genau das den Hertenerinnen zunehmend besser. Peu à peu fand Team #1 seinen Rhythmus, stabilisierte das eigene Spiel und setzte sich im weiteren Verlauf des ersten Satzes immer deutlicher ab. Vor allem über druckvolle Aufschläge gelang es, den Gegner unter Druck zu setzen. Leverkusen hatte große Probleme in der Annahme und kam kaum zu einem strukturierten Spielaufbau. Folgerichtig ging der erste Satz souverän mit 25:16 an den TuS.
Der zweite Durchgang verlief ähnlich dominant. Herten kontrollierte das Spielgeschehen und punktete immer wieder mit konsequenten und kraftvollen Angriffen. Besonders Sarah Brust wusste auf der Außenposition zu überzeugen und fand, durch harte Angriffe oder mit ihrem Spezial-Pritscher, immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr. Zudem nutzte das Team die klare Führung, um viel durchzuwechseln. Auch wenn die neu formierten Aufstellungen jeweils ein paar Ballwechsel benötigten, fanden sich alle Spielerinnen schnell zurecht und führten den Satz mit 25:17 sicher zu Ende.
Im dritten Satz ging es dann sogar noch schneller. Nach einem ausgeglichenen Beginn bis zum 3:3 setzte sich Herten erneut ab und spielte seinen Stiefel konsequent herunter. Eine starke Aufschlagserie von Tabea Taube brachte Leverkusen endgültig aus dem Konzept und ließ den Gastgeberinnen kaum noch Möglichkeiten, ins Spiel zurückzufinden. Nach nur 19 Minuten war auch der dritte Satz mit 25:12 entschieden. Insgesamt dauerte die Partie lediglich 62 Minuten, ehe Team #1 einen ungefährdeten 3:0-Erfolg verbuchen konnte und verdient drei Punkte mit nach Hause nahm.
Vielen Dank an die mitgereisten Fans für das Trommeln und Anfeuern! Ihr seid klasse.