Am Valentinstag und mitten in der Karnevalszeit stand in Herten wieder ein Heimspieltag an. Um 17:30 Uhr empfing Team #1 den VoR Paderborn in heimischer Halle. Das klare Ziel: drei Punkte in Herten behalten.

Bis auf Rebecca Laame konnte das Trainerduo um Florian Rieck und Max Will aus dem vollen Kader schöpfen. Herten startete konzentriert in die Partie und zeigte bereits früh Dominanz. Vor allem Joline Schlottmann erwischte einen starken Start und sammelte wichtige Punkte, doch auch das gesamte Team präsentierte sich hellwach und entschlossen. Über 8:4, 16:10 und 20:15 sorgten solide Annahmen, druckvolle Aufschläge und konsequente Angriffe für einen komfortablen Vorsprung. Dieser wurde bis zum Ende souverän gehalten, sodass dieser Satz verdient mit 25:19 an Herten ging.

Im zweiten Durchgang drehte sich das Bild etwas. Zwar spielte Herten keinen schlechten Volleyball, doch immer wieder fehlte das Quäntchen mehr. Ab dem 10:12 ließ die Stimmung auf dem Feld nach. Die Bälle kamen seltener optimal zur Zuspielerin und im Angriff wurde häufig die sichere Variante, anstatt eines harten Angriffs, gewählt. Eine Entscheidung, die die Paderbornerinnen zu verteidigen wussten. Zudem leistete sich Herten einige  Aufschlagfehler, was eine Aufhohljagd erschwerte. Paderborn fand hingegen deutlich besser ins Spiel und sicherte sich folgerichtig den zweiten Satz mit 23:25.

Im dritten Satz startete Herten wieder mit neuer Energie und konnte an die Leistung aus dem ersten Satz anknüpfen. Ein zwischenzeitliche Führung von 13:5 unterstreicht die gute Zusammenarbeit auf dem Feld. Unter anderem konnte die Mitte wieder vermehrt eingesetzt werden, was den ein oder anderen Punkt bescherte. Paderborn hatte aber noch nicht aufgegeben und kämpfte sich mit einer Mischung aus harten Angriffen und schlau gesetzten Lobs wieder auf 18:17 heran. In der darauffolgenden entscheidenden Phase schien Team #1 wieder die Oberhand zu gewinnen und führte mit 23:22. Dann jedoch ein kleiner Schockmoment: Eine Spielerin aus Paderborn verletzte sich bei einem Zusammenstoß mit einer ihrer Mitspielerinnen. Da keine Auswechselspielerin mehr zur Verfügung stand, musste die Partie beim Stand von 23:22 für Herten vorzeitig abgebrochen werden.

Wir wünschen der verletzten Spielerin an dieser Stelle eine schnelle und vollständige Genesung. 

Trotz des unglücklichen Endes sind wir froh, die drei Punkte in Herten behalten zu haben und bedanken uns bei allen Fans für die Unterstützung. Liebe an alle geht raus.