Das Ergebnis kann das Spiel nicht ganz widerspiegeln. Herten verliert das letzte Spiel gegen den Meister mit 3:0. Dabei hatte Team #1 sowohl in Satz 2 und 3 die Chance, den Sack zuzumachen, beide Sätze gingen in die Verlängerung. Damit ist die Revanche zwar nicht geglückt, trotzdem hat sich die Mannschaft im letzten Heimspiel gut geschlagen.
Im ersten Satz lag die Mannschaft schnell mit 7 Punkten hinten, es zeigte sich, warum die Münsteranerinnen nur ein Spiel in der Saison verloren haben. Zwar fing sich Herten wieder, konnte den Rückstand jedoch nicht wieder aufholen und musste sich im ersten Satz mit 20:25 geschlagen geben.
Im zweiten Satz rückte Gresa Arifi für Kike Boss und Ajla Mujovic für Mimi Laubrock in die Startsechs. Der Satz entwickelte sich zu einem echten Kopf an Kopf Rennen, Herten hatte sogar 2 Satzbälle. Hier zeigte sich die mentale Stärke der Meisterinnen; während Herten in der Crunch Time 2 Aufschläge verschlug, behielt Münster einen klaren Kopf und machte seinen 2. Satzball zu.
Im dritten Satz rückte Brenda Malik von Diagonal auf Außen-Annahme, Rebecca Laame kam auf Diagonal ins Spiel. Zwar konnte sich Münster oft mit 3 Punkten absetzen, aber Herten kämpfte sich jedes Mal zurück und bewies Herz. Auch dieser Satz ging in die Verlängerung, Münster konnte erst den dritten Satzball für sich entscheiden. MVP auf Hertener Seite wurde Ajla Mujovic, die sich damit ihre erste Medaille sichern konnte.
Nach dem Spiel wurde es noch einmal emotional. Neben Co Trainer Max Will musste sich Team #1 von 4 Spielerinnen verabschieden. Elena Schmitz, Rebecca Laame, Swantje Buse und Louisa Keil werden den Verein nach der Saison leider verlassen. Wie jede Saison wurden alle Spielerinnen verabschiedet, was auch einige Tränen zu Tage brachte. Danach jedoch wurde die Laune wieder froh; hatten die Trainer doch Freibier für alle Fans parat.
Auf diesem Wege möchte sich Team #1 noch einmal für die tolle Stimmung am Samstag und in der gesamten Saison bedanken! Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen, 8 der 11 Heimspiele zu gewinnen, wovon nur eines ohne Punkteausbeute blieb. Diese Heimstärke kommt nicht von irgendwoher und ist zu einem großen Teil euer Verdienst! Ihr bringt die Halle jedes Mal zum Beben und macht die Knappenhalle zur Knappenhölle! Danke dafür!

Wir wünschen allen frohe Ostertage, bevor es zum letzten Spiel der Saison nach Schwerte geht.